Wenn wir unsere Produkte beschaffen, berücksichtigen wir neben den wirtschaftlichen auch soziale, ethische und ökologische Aspekte. Wo immer möglich und sinnvoll, beziehen wir uns auf bestehende, externe Standards. Seit vielen Jahren setzen wir auf erprobte Standards, beispielsweise von Bio Suisse, Fairtrade Max Havelaar, Marine Stewardship Council (MSC), Forest Stewardship Council (FSC), Topten oder Hochstamm Suisse. Für unsere Eigenmarken gelten zusätzlich spezifische Richtlinien zur Nachhaltigkeit.

Coop-spezifische Anforderungen

Seit über 20 Jahren engagieren wir uns für fair gehandelte Bio-Baumwollbekleidung.

Wir stellen an unsere Lieferanten Coop-spezifische Anforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und halten sie in Richtlinien fest. Diese Richtlinien gelten für das gesamte Sortiment und beinhalten zusätzliche Vorgaben für unsere Eigenmarken. Für unsere Nachhaltigkeits-Eigenmarken wie Naturaplan, Naturaline, Oecoplan, Pro Montagna und Ünique sowie für das Gütesiegel Naturafarm gelten noch höhere soziale, ethische und ökologische Anforderungen.

Übergeordnete Richtlinien

Die übergeordneten Coop-Richtlinien gelten für unser gesamtes Sortiment mit Schwerpunkt auf den Eigenmarken. Dazu gehören zum Beispiel unsere Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung, die Richtlinie Palmöl sowie die Richtlinie Jugendschutz.

Coop Kakao stammt von Fairtrade-zertifizierten Kleinbauern.

Richtlinie Nachhaltige Beschaffung

Unsere Richtlinie Nachhaltige Beschaffung gilt als Grundlage für alle Geschäftspartner, die für die Coop-Kanäle Waren produzieren oder verarbeiten sowie Dienstleistungen erbringen. Auch unsere eigenen Coop-Produktionsbetriebe müssen die Richtlinie einhalten. Für andere Bereiche der Coop-Gruppe ist diese Richtlinie wegweisend.

Coop verkauft alkoholische Getränke nur an Erwachsene.

Richtlinie Jugendschutz

Wir nehmen den Jugendschutz bei Alkohol, Tabak und elektronischen Medien sehr ernst. Deshalb haben wir den Code of Conduct von PEGI (Pan-European Game Information) für den Bereich Computerspiele sowie den Code of Conduct des SVV (Schweizerischer Video-Verband) für Videos und andere bespielte Bildtonträger unterzeichnet. Eine grosse Verantwortung tragen unsere Mitarbeitenden an der Kasse. Aus diesem Grund schulen wir sie regelmässig und unterstützen sie durch besondere Vorrichtungen an der Kasse optimal. Testkäufe zeigen, dass diese Massnahmen gut umgesetzt werden.

Richtlinien für unsere Lebensmittel

Wir verzichten bei allen Eigenmarken auf Zusatzstoffe, die in der Öffentlichkeit stark umstritten sind. Informationsbedürfnisse von Allergikern oder Vegetariern berücksichtigen wir durch zusätzliche Verpackungsangaben. Für Fischprodukte, die Fütterung von Nutztieren wie Rindern, Kälbern, Schweinen und Hühnern sowie den Einsatz von Pestiziden gelten klare Richtlinien.
Alle Naturaplan-Produkte werden besonders natur- und tiergerecht produziert.

Richtlinie Naturaplan

Seit der Lancierung von Naturaplan vor mehr als 20 Jahren arbeiten wir eng mit Bio Suisse zusammen, dem Dachverband der Schweizer Bio-Bäuerinnen und -Bauern.

Alle Naturaplan-Produkte werden besonders natur- und tiergerecht produziert und mit schonenden Methoden weiterverarbeitet, womit sie die strengen Knospe-Richtlinien von Bio Suisse einhalten.

Coop: In Sachen Tierwohl ist Naturafarm das konsequenteste Label in der Schweiz.

Richtlinie Naturafarm

Das Gütesiegel Naturafarm kennzeichnet Fleisch, Fleischwaren und Eier, die nach klar definierten Richtlinien besonders tierfreundlich produziert werden. Bei Aufzucht und Haltung steht das Wohl der Tiere im Zentrum. Für unser Naturafarm-Gütesiegel gelten strenge Auflagen, die deutlich über das Schweizer Tierschutzgesetz hinausgehen. Zudem werden Naturafarm-Bauernhöfe regelmässig und unangemeldet durch den Schweizer Tierschutz (STS) kontrolliert.

Coop ist bestrebt, seine Kühe artgerecht zu züchten und zu füttern, um nachhaltige Milch zu produzieren.

Richtlinie Nutztier-Fütterung (Naturafarm)

Mit der Richtlinie Nutztier-Fütterung wollen wir eine artgerechte Entwicklung der Tiere, deren Gesundheit, die Konsumentensicherheit und eine optimale Qualität der Lebensmittel sicherstellen. Im Weiteren streben wir eine ökologisch nachhaltige und ethisch vertretbare Herstellung von tierischen Produkten an. 

Mit unserer Eigenmarke Promontagna für Bergprodukte unterstützen wir eine zukunftsfähige Bergwirtschaft in der Schweiz.

Richtlinie Pro Montagna

Mit unserer Eigenmarke für Bergprodukte unterstützen wir eine zukunftsfähige Bergwirtschaft in der Schweiz. Die Rohstoffe müssen aus den Berggebieten stammen und auch dort verarbeitet werden. Aus dem Erlös jedes Pro-Montagna-Produkts geht zudem ein Beitrag an die Coop Patenschaft für Berggebiete und kommt so der Entwicklung der Bergregionen zugute.

Produkte, die unter Ünique vermarktet werden, weichen in Form und Grösse, also in ihrem äusseren Erscheinungsbild von der Norm ab.

Richtlinie Ünique

Produkte, die unter Ünique vermarktet werden, weichen in Form und Grösse, also in ihrem äusseren Erscheinungsbild von der Norm ab (unter anderem auch aufgrund von Beschädigungen durch Unwetter), und können aus diesem Grund bei Coop sonst nicht vermarktet werden. Die Produkte sind in ihrer kulinarischen Qualität in keiner Weise beeinträchtigt und müssen bezüglich Sensorik in jedem Fall einwandfrei sein.

Unter dem Gütesiegel Miini Region bietet Coop über 3000 Produkte an, welche regional angebaut und hergestellt werden.

Richtlinie Miini Region

Unter dem Gütesiegel Miini Region bieten wir über 3000 Produkte an, welche regional angebaut und hergestellt werden. Bei zusammengesetzten Lebensmitteln müssen mindestens 80 % der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus der entsprechenden Region stammen, ebenso wie der Hauptrohstoff und der namensgebende Rohstoff.

Coop hat 2013 eine Richtlinie für Pestizide erstellt.

Richtlinie Pestizide

Wir setzen uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Pestiziden ein. Deshalb verbieten wir all unseren Lieferanten von Lebensmittel-Eigenmarken die Verwendung von 113 Pestizidwirkstoffen, die besonders gefährlich für Mensch, Tier und Umwelt sind. Zudem begrenzen wir die Anzahl nachweisbarer Rückstände von Pestizidwirkstoffen auf Früchten, Gemüse und frischen Kräutern.

Richtlinien für Non-Food-Produkte

Auch unser Non-Food-Sortiment muss neben den gesetzlichen Bestimmungen zusätzlichen Kriterien genügen. Kriegsspielwaren oder Artikel aus Tropenholz gibt es bei uns nicht.
Naturaline steht für Kleider, Textilien und Kosmetikprodukte, die auf allen Stufen der Produktion nach klar definierten Richtlinien besonders ökologisch und sozial verträglich hergestellt werden.

Richtlinie Naturaline

Naturaline steht für Kleider, Textilien und Kosmetikprodukte, die auf allen Stufen der Produktion nach klar definierten Richtlinien besonders ökologisch und sozial verträglich hergestellt werden. Unsere Naturaline-Textilien bestehen aus biologisch angebauten Naturfasern und erfüllen die Prinzipien des fairen Handels. Zudem sind sie über die gesamte Wertschöpfungskette CO2-neutral.

Oecoplan bietet seit bald 30 Jahren umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen für Haus, Büro und Garten.

Richtlinie Oecoplan

Oecoplan bietet seit bald 30 Jahren umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen für Haus, Büro und Garten. Im Mittelpunkt der Richtlinie Oecoplan stehen der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen Boden, Wasser und Luft sowie soziale Anforderungen an die Produktion.

Wir engagieren uns für eine nachhaltige Nutzung der Wälder, um Raubbau zu verhindern und die Artenvielfalt sowie die indigene Bevölkerung zu schützen.

Richtlinie Holz- und Papierprodukte

Wir engagieren uns für eine nachhaltige Nutzung der Wälder, um Raubbau zu verhindern und die Artenvielfalt sowie die indigene Bevölkerung zu schützen. Aus diesem Grund unterstützen wir das Gütesiegel des Forest Stewardship Council (FSC) und streben für Holzprodukte die Umstellung auf FSC an. Bei Papierprodukten hat Recycling oberste Priorität.

Diese Richtlinie regelt unsere sozialen, ökologischen und toxikologischen Anforderungen im Anbau sowie in der Verarbeitung unserer Eigenmarken-Textilien und -Lederprodukte.

Richtlinie Textil und Leder

Diese Richtlinie regelt unsere sozialen, ökologischen und toxikologischen Anforderungen im Anbau sowie in der Verarbeitung unserer Eigenmarken-Textilien und -Lederprodukte. Damit wollen wir auch kritische Chemikalien in der Lieferkette reduzieren bzw. langfristig eliminieren. Diese Ziele sollen schrittweise bis 2020 erreicht werden.

Die Nanotechnologie betrifft heute immer mehr Produkte.

Code of Conduct Nanotechnologien

Die Nanotechnologie betrifft heute immer mehr Produkte. Gesetzliche Regelungen zur Kennzeichnung fehlen weitgehend. Mit dem Code of Conduct der Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS) verpflichten wir uns zu einem verantwortlichen Umgang mit Nanotechologie.