Textil

Wir bekennen uns zu einer fairen und sauberen Herstellung von Kleidern. Wir setzen uns für die Reduktion von Chemikalien ein und fördern die Verwendung von fair produzierter Baumwolle und Einhaltung von Sozialstandards in den Fabriken, um eine nachhaltige Herstellung von Textilien zu gewährleisten.

Nachhaltigkeit in den textilen Lieferketten

Die textilen Lieferketten sind oftmals komplex: vom Rohstoff bis zum fertigen Kleidungsstück erfolgen zahlreiche Verarbeitungsschritte. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz in der Umsetzung von Nachhaltigkeit in den textilen Lieferketten. Auf verschiedenen Stufen fordern wir die Einhaltung von sozialen und ökologischen Anforderungen, um eine verantwortungsvolle Herstellung von Textilien zu gewährleisten.

Richtlinie Textil und Leder

Im April 2013 verabschiedeten wir die Richtlinie Textil und Leder, welche die sozialen, ökologischen und toxikologischen Mindestanforderungen sowohl beim Anbau der Textilrohstoffe als auch bei der weiteren Verarbeitung regelt und die Transparenz der Lieferkette verbessert. Die Umsetzung der Richtlinie erfolgt schrittweise bis 2020 und wird periodisch dem Stand der Technik und des Wissens angepasst.

Sozialstandards in den textilen Lieferketten

Uns ist wichtig, dass Sozialstandards und gerechte Arbeitsbedingungen in den Lieferketten eingehalten werden. Rund 95 Prozent unserer Textillieferanten haben ein gutes Auditresultat nach dem Sozialstandard amfori BSCI (amfori Business Social Compliance Initiative) oder gleichwertigem Standard.

Bei Naturaline gelten für die Herstellung und den Handel der Textilien von Coop Naturaline noch strengere Standards, deren Einhaltung entlang der gesamten Produktionskette konsequent kontrolliert wird. Im Fokus steht bei der Zusammenarbeit mit unseren Partnerbetrieben eine langfristige und kontinuierliche Verbesserung. Alle Lieferanten und Unterlieferanten müssen mindestens amfori BSCI-konform sein und mittelfristig die SA8000-Zertifizierung erreichen. SA8000 ist eine Zertifizierung, die ebenfalls auf Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Vereinten Nationen (UN) basiert.

Weiterführende Informationen zum Thema «Textil»

Freiwillige Verpflichtung zur Reduktion von Chemikalien

Bei unseren Textil-Eigenmarken setzen wir uns für eine umweltverträgliche Produktion sowie sichere und faire Arbeitsbedingungen ein. Bereits seit 2012 regeln wir in unserer Richtlinie Nachhaltige Beschaffung den Einsatz von Chemikalien, die gemäss der anerkannten Institution der EU (ECHA: Europäische Agentur für chemische Stoffe) als gefährlich eingestuft werden. Mit dem Detox-Commitment gehen wir einen grossen Schritt weiter. Als erstes Schweizer Unternehmen haben wir 2013 eine Absichtserklärung mit Greenpeace unterzeichnet, welche die Reduktion von gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion bis 2020 zum Ziel hat.

Baumwolle

Bereits seit über 20 Jahren engagieren wir uns mit unserer Eigenmarke Naturaline für fair produzierte Kleider aus Bio-Baumwolle. Durch unser langjähriges Engagement für Naturaline sind wir weltweit die grösste Anbieterin von biologisch und fair hergestellten Baumwolltextilien.

Textilrecycling / Closing the Loop

Bei unseren Eigenmarken setzen wir auf Langlebigkeit. Nachhaltigkeit anstelle von Fast Fashion: dabei stehen hohe Qualitäts- und Produktionsstandards sowie zeitlose Designs im Zentrum. Um den Kreislauf zu schliessen, unterstützen wir nachhaltige Lösungen für Alttextilien. Die sinnvollste Wiederverwertung von Kleidern, welche von den ursprünglichen Käufern nicht mehr getragen werden, ist deren Weitergabe und Weiternutzung als Kleider. In Kooperation mit Tell-Tex setzen wir uns für das professionelle Sammeln und Recyceln von Kleidern ein.

Unsere neuesten Taten zum Thema Textil

Entdecken Sie unsere neuesten Taten für mehr Nachhaltigkeit. Es kommen laufend neue Taten dazu!

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