Gartenerde ohne Torf schont das Klima und fördert die Biodiversität

Torf ist ein beliebter Bestandteil von Gartenerden. Er wird jedoch in Mooren abgebaut, die ein wichtiger Lebensraum für bedrohte Arten sind und ausserdem riesige Mengen Kohlenstoff speichern. Aus diesem Grund verzichten wir seit 2013 vollständig auf Torf in unseren Eigenmarken-Erden.

Moore stehen unter Schutz

Schweizer Moore sind geschützt und Torfabbau ist in der Schweiz nicht erlaubt.

Moorlandschaften sind in der Schweiz seit den 1980er-Jahren geschützt. Denn sie sind nicht nur ein wichtiger Hort für Flora und Fauna, sondern speichern auch grosse Mengen an CO2. Moore haben ausserdem eine kulturhistorische Bedeutung. Sie konservieren über Jahrtausende Pollen, Samen, Pflanzen und Gebrauchsgegenstände. Damit liefern sie Hinweise zur Entwicklung des Klimas, der Vegetation und der Menschen einer Region. Aus diesem Grund sind der Abbau von Torf und die Bebauung von Mooren hierzulande nicht mehr zulässig. Dennoch gelangen jährlich rund 150 000 Tonnen Torf in die Schweiz.

Gärtnern – Aber ohne Torf

Aus den genannten Gründen verzichten wir bei den Gartenerden unserer Eigenmarken seit 2013 vollständig auf Torf. Unter Oecoplan haben wir auch torffreie Erden im Sortiment, die mit der Hilfsstoff-Knospe von Bio Suisse ausgezeichnet sind. Bei den Markenartikelherstellern, die uns beliefern, haben wir ebenfalls darauf hingewirkt, dass der Torfanteil gesenkt wird. Heute beträgt der Torfanteil in unserem Gesamtsortiment an Erden noch 2,7 Prozent (Stand: 2017). Das bedeutet, dass Torf nur noch in wenigen Spezialprodukten eingesetzt wird, wo es noch keine Alternative gibt. Bis 2019 wollen wir ganz auf Torf verzichten – dazu haben wir uns gegenüber dem WWF verpflichtet.