Verpackungen

Um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden, sind wir stetig daran, unser Verpackungsmaterial zu reduzieren und zu optimieren. Wir verwenden umweltfreundlichere Materialien oder verwerten es wieder. Seit 2009 konnten wir über 7 000 Tonnen Material einsparen oder ökologisch verbessern.

Verpackungen: Vermeiden, reduzieren oder optimieren

Coop bietet, wann immer möglich und sinnvoll, Obst und Gemüse offen an.

450 000 Tonnen Verpackungsmaterial landen schweizweit jedes Jahr im Abfall. Wir setzen uns seit vielen Jahren aktiv dafür ein, diese Menge zu reduzieren. So können wir Ressourcen und Energie bei Herstellung, Transport und Entsorgung sparen sowie das Abfallvolumen insgesamt verringern. So bieten wir, wann immer möglich und sinnvoll, Obst und Gemüse offen an. Unsere Verpackungen für Milch, Säfte und Frischgetränke haben wir auf Kartons umgestellt, die vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert sind, und bei PET-Flaschen wurde die Materialmenge reduziert.

Verpackungsreduktion bei Obst und Gemüse

Wir bieten mit dem Multi-Bag einen Mehrwegbeutel für Früchte und Gemüse an, der aus FSC-Zellulose besteht und Oecoplan Richtlinien gerecht ist.

Auch bei Obst und Gemüse möchten wir so viel Verpackungsmaterial wie möglich einsparen. Um zu verhindern, dass unser offen angebotenes Sortiment an Früchten und Gemüse nach dem Wägen trotzdem in einen Plastikbeutel verpackt werden muss, bieten wir in unseren Supermärkten mit dem Multi-Bag eine innovative und nachhaltige Lösung an. Der Multi-Bag wird aus FSC-zertifizierter Zellulose hergestellt (Tat Nr. 352) und ersetzt den Einweg-Plastikbeutel.

Wir gehen mit grossen Schritten voran: Ab Herbst 2018 bieten wir zusätzlich zum heutigen Angebot weitere Früchte und Gemüse ohne Verpackungen an. Bei einigen Produkten ist eine Verpackung aber weiterhin sinnvoll aus hygienischen Gründen oder weil sie andernfalls zu schnell verderben. Auch dafür haben wir innovative Lösungen gefunden. So verpacken wir unsere Naturaplan-Bio-Äpfel in einem Foodtainer aus Graspapier, welcher bis zu 40 Prozent aus Gras besteht, welches nicht für die Viehfütterung geeignet ist. Damit kann ein bedeutender Teil der Energie und des Wasserverbrauchs gegenüber einer konventionellen Karton-Verpackung eingespart werden (Tat Nr. 365). Ein weiteres Beispiel sind unsere Zwiebelnetze aus 100 Prozent Zellulosefasern. Die Zellulose stammt aus zentraleuropäischem Durchforstungsholz und ist eine umweltverträglichere Alternative zu den herkömmlichen Plastiknetzen.

Nachhaltigere Verpackungen bei allen Eigenmarken

Coop verpackt ihre Naturaplan-Bio-Äpfel in neuer Verpackung aus Graspapier.

Wir evaluieren kontinuierlich, ob es eine ökologischere Alternative zum bestehenden Verpackungsmaterial gibt. Beispielsweise sparen wir Material ein, indem wir dünnwandigere PET-Flaschen einsetzen und im Offenverkauf von Früchten und Gemüse die Verpackungen weglassen. Eine ökologischere Variante haben wir bei den Getränkekartons etabliert, die nun alle FSC-zertifiziert sind. Die Mittelschicht der Kunststoffschalen vieler Produkte von Bell ist aus lebensmitteltauglichem Recycling-PET.

Die grossen Salatschüsseln von Betty Bossi benötigen dank ihrer quadratischen Form einen Drittel weniger Material, das zusätzlich zu einem grossen Teil aus Recycling-PET besteht. Sie sind besser stapelbar und nehmen im Regal und beim Transport weniger Platz ein – ein gelungenes Beispiel einer umfassenden Verpackungsoptimierung, die auf den Säulen Reduzieren und Optimieren über den gesamten Lebenszyklus basiert.

Hygiene und Schutz, immer garantiert

Seit 2011 konnten wir ca. 3 400 Tonnen Verpackungsmaterial reduzieren oder ökologisch optimieren. Trotz all dieser Einsparungen schützen die nachhaltigeren Verpackungen die Produkte optimal und garantieren Frische und Genuss.