Abfall und Recycling

Wir engagieren uns für den bewussten Umgang mit Ressourcen. Deshalb bieten wir in unseren Verkaufsstellen Recyclingstationen für unsere Kundinnen und Kunden und arbeiten kontinuierlich daran, weniger Verpackungsmaterialien zu verwenden. Wir trennen konsequent über 25 verschiedene Wertstoffe und recyceln sie. Damit erreichen wir eine Verwertungsquote von über 80 Prozent.

Abfälle vermeiden, verwerten und richtig entsorgen

An seinen Recyclingstationen nimmt Coop eine Vielzahl von Materialien wieder in den Recyclingkreislauf auf.

Dank unseres gezielten Abfallmanagements konnten wir in den letzten Jahren die Kehrichtmenge massiv reduzieren und die Recyclingquote in den Verteilzentralen wie auch in den eigenen Produktionsbetrieben auf rund 80 Prozent anheben. Die systematische Verwertung kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern spart zugleich Kosten.

Um auch die Abfallmenge bei unseren Kunden zu Hause zu verringern, arbeiten wir kontinuierlich daran, weniger Verpackungsmaterialien zu verwenden. Und nur wenn die Abfälle separat gesammelt werden, können sie auch richtig entsorgt werden. Daher sammeln und recyceln wir die von unseren Kunden in die Verkaufsstellen zurückgebrachten PET-Getränkeflaschen und Plastikflaschen, Kartuschen, Batterien und sonstigen Wertstoffe sowie die intern anfallenden Transportverpackungen in bis zu 32 separaten Fraktionen.

Wertstoffe in den Kreislauf zurückführen

Coop sammelt Abfälle getrennt für das Recycling.

Zahlreiche Abfälle sind Wertstoffe, die wir in sortenreiner Form sammeln und die dann zu neuen Rohstoffen verarbeitet werden. Wir trennen bei uns 32 verschiedene Wertstoffe. Wir schulen unsere Mitarbeitenden, um die Recyclingquote hoch zu halten und wenn möglich weiter zu steigern. Jede Verkaufsstelle verfügt über ein format- und verkaufsstellenspezifisches Entsorgungskonzept. Das konsequente Abfallmanagement führt zu einer Verwertungsquote von aktuell mehr als 80 Prozent.

Biogas aus organischen Abfällen

Lebensmittel, die nicht mehr gegessen werden können, sowie Speisereste aus unseren Restaurants geben wir wo möglich und erlaubt als Tierfutter an Landwirte ab. Aus dem allergrössten Teil der organischen Abfälle lassen wir durch Vergärung Biogas herstellen. Ein Teil unserer Lastwagen nutzt Biogas als CO2-neutralen Treibstoff.

Aus den Gärresten, die bei der Biogasproduktion anfallen, werden Frischkompost und Flüssigdünger für die Landwirtschaft gewonnen. Selbst verdorbene abgepackte Lebensmittel können in Vergärungsanlagen mit neuester Technologie sauber von den Verpackungsmaterialien getrennt und verwertet werden.

Grenze der Separatsammlung

Von politischer Seite wird vermehrt gefordert, dass noch mehr unterschiedliche Verpackungsmaterialien separat gesammelt und verwertet werden. Die Arbeitsteilung zwischen Detailhandel und Gemeinden, welche Glas, Alu, Stahlblechverpackungen, Nespresso-Alukapseln, Textilien usw. sammeln, ist Garant für die erfolgreiche Abfallverwertung in der Schweiz. Wenn weitere Abfallstoffe separat gesammelt werden sollen, muss genau geprüft werden, ob dies in einer gesamtheitlichen Analyse ökoeffizient ist.

  • Swiss Recycling ist die Dachvereinigung der Recyclingorganisationen.
  • Der Verein Ferro Recycling setzt sich für die Förderung des Recyclings von Stahlblechverpackungen ein. Coop ist Gründungsmitglied und im Vorstand vertreten.
  • Die Genossenschaft Igora fördert das Recycling von Verpackungen aus Aluminium. Coop ist Mitglied und im Vorstand vertreten.
  • Die Inobat ist verantwortlich für die Erhebung, Verwaltung und Verwendung der vorgezogenen Entsorgungsgebühr (VEG) für Batterien und Akkumulatoren.
  • Der Verein PET-Recycling Schweiz (PRS) befasst sich mit der Sammlung von PET-Getränkeflaschen und deren Recycling. Coop ist Mitglied und im Vorstand vertreten.
  • Sens und Swico organisieren das Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten sowie die Entsorgung von Unterhaltungselektronik, Büroelektronik und Handys.
  • Die Stiftung Licht Recycling Schweiz (SLRS) wurde zur Abwicklung und Finanzierung der umweltgerechten Entsorgung von Leuchtmittel und Leuchten gegründet. Sie arbeitet eng mit der Stiftung Entsorgung Schweiz zusammen.
  • Die Vetro Swiss ist vom Bund beauftragt, die vorgezogene Entsorgungsgebühr für Getränkeverpackungen aus Glas (VEG) zu erheben und an die Berechtigten auszuzahlen.
  • Die Tell-Tex ist einer der grössten Kleidersammler der Schweiz und steht seit Jahrzehnten für zuverlässige Dienstleistungen mit modernster Technik.
  • Texaid ist die führende Organisation für das Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Textilien in der Schweiz.
  • Der Verein Recycling Papier und Karton fördert die effiziente stoffliche Verwertung von Papier und Karton in der Schweiz.
  • Die Recycling Energie AG und die Jakob Bösch AG produzieren aus den in der Schweiz anfallenden Speiseresten sauberen Ökostrom.

Freiwilliges Engagement gegen Littering

Zusammen mit IGSU arbeitet Coop gegen «Littering».

Achtlos weggeworfene Abfälle im öffentlichen Raum und entlang von Verkehrswegen verursachen Kosten in Höhe von rund 200 Millionen Franken, so die Schätzung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Vor allem jedoch beeinträchtigen sie unsere Lebensqualität. Deshalb setzen wir auf Eigeninitiative und Information in Bezug auf das Gesellschaftsproblem Littering. Wir engagieren uns seit Jahren gemeinsam mit Behörden, lokalen Ämtern und der IGSU (Interessengemeinschaft Saubere Umwelt) für tatkräftige Lösungen gegen Littering.

  • Wir reinigen regelmässig die Bereiche rund um unsere Verkaufsstellen und leeren dort auch die Abfalleimer.
  • Wir finanzieren durch die vorgezogenen Recyclingbeiträge die Sammlung und die stoffliche Verwertung von PET-Getränkeflaschen und Aluminium aus öffentlichen Sammelstellen.
  • Wir sensibilisieren mit unserer Partnerin IGSU die Kunden durch Kommunikationskampagnen.