Tat Nr. 366
Wir setzen den Trend Upcycling in die Tat um

Bei der Produktion von Mehlen und Griessen entstehen als klassische Nebenprodukte Kleie und Nachmehle – diese können sehr wertvoll sein, wenn wir sie richtig nutzen.

Coop setzt den Trend Upcycling mit Mühlennebenprodukten in die Tat um.

Zusammen mit RethinkResource und weiteren Innovationspartnern versuchen wir deshalb, diese Mühlennebenprodukte zu verwerten und damit die Stoffkreisläufe zu schliessen. In einem ersten Projekt werden alle Bio-Edelpilze im Coop-Sortiment auf dem Substrat der Reststoffe von Swissmill gezüchtet.

Bei der Herstellung von Mehl entstehen faserreiche Nebenprodukte.

Bei der Herstellung von Mehl entstehen aus den Randschichten des Getreidekorns faserreiche Kleie sowie sogenannte Nach- und Bollmehle. Bei unserem Produktionsbetrieb Swissmill, der führenden Getreidemühle der Schweiz, fallen pro Jahr rund 50'000 Tonnen dieser Mühlennebenprodukte an. Bisher wurde ein Teil davon als Futtermittel weiterverwendet. Um eine höherwertige Verwertung zu erreichen, haben wir über die traditionellen Industriegrenzen hinaus nach innovativen Lösungen gesucht.

Gemeinsam mit dem jungen Zürcher Unternehmen RethinkResource und weiteren Innovationspartnern haben wir eine Möglichkeit gefunden, Nebenprodukte als Substrat für die Züchtung von Bio-Edelpilzen für unser Sortiment zu nutzen.

Damit vermeiden wir nicht nur Abfall, sondern reduzieren auch den Verbrauch der dadurch ersetzten Rohstoffe.

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