Unsere tierfreundlichen Eigenmarken

Heute stammen bereits 40 Prozent unseres Frischfleisch-Sortiments aus unseren Labelprogrammen Naturafarm, Naturaplan, Natura-Beef und Natura-Veal. Weitere knapp 20 Prozent stammen aus tierfreundlichen BTS-Haltungen (besonders tierfreundliche Stallhaltung).

Naturafarm: Tiere haben Auslauf

Coop belegt den zweiten Platz bei der Haltung von Schweinen.

Unser Label Naturafarm garantiert hochwertiges Schweizer Fleisch und Schweizer Eier aus tierfreundlicher Auslauf- und Freilandhaltung. Tiere auf einem Naturafarm-Bauernhof geniessen viel Platz, können sich frei bewegen und immer nach draussen gehen. Im Stall gibt es separate Bereiche, wo sie fressen, schlafen und spielen können. Der Stallboden ist mit ausreichend Stroh bedeckt.

Im Naturafarm-Tierhaltungsprogramm gelten strenge Auflagen:

  • Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung erfolgen in der Schweiz. 
  • Für Betriebe, die für Naturafarm produzieren, sind die Tierwohlprogrammen BTS (Besonders tierfreundliche Stallhaltung) und RAUS (Regelmässiger Auslauf im Freien) des Bundes die Minimalanforderungen. Das heisst, Rinder, Kälber und Schweine haben Zugang zu einem Laufhof. Legehennen und Poulets können auf die Weide. 
  • Darüber hinaus werden die Legehennen und Mastpoulets von Naturafarm gemäss den strengen Anforderungen der Freilandhaltung gehalten. Rinder und Kälber im Natura-Beef und Natura-Veal können auf die Weide und die Schweine haben deutlich mehr Platz als von RAUS und BTS gefordert
  • Die Futtermittel sind garantiert nicht gentechnisch verändert und entsprechen der Richtlinie für Nutztierfütterung von Coop. Es gibt eine lückenlose Qualitätsüberwachung mit umfassender Rückverfolgbarkeit. 
  • Soja im Futter von Legehennen und Mastpoulets stammt aus zertifiziertem nachhaltigem Anbau in Europa gemäss den Richtlinien vom Verein Donau Soja. Bei Natura-Beef und Natura-Veal wird keine Soja gefüttert.

Unangemeldete Kontrollen durch den Schweizer Tierschutz

Die Naturafarm-Richtlinien sind strenger als das Schweizer Tierschutzgesetz, und die Naturafarm-Bauernhöfe werden regelmässig und unangemeldet durch den Schweizer Tierschutz (STS) kontrolliert.

Zu Naturafarm

Naturaplan: Bio vom Stall bis auf den Teller

Neben der Muttermilch erhalten die Kälber und Rinder aus Mutterkuhhaltung frisches Gras und Heu.

Naturaplan ist neben Demeter die Bio-Marke mit den strengsten Anforderungen in der Schweiz – auch beim Tierschutz. Ein paar Beispiele:

  • Der gesamte Bauernhof wird biologisch geführt und nicht nur einzelne Bereiche des Betriebs. 
  • Die Tiere leben in kleinen Herden und haben Sommer und Winter Auslauf ins Freie. 
  • Neben Gras und Heu fressen die Tiere beispielsweise auch Getreide aus biologischem Anbau. 
  • Der vorbeugende Einsatz von Antibiotika ist verboten. 
  • Die Bauern verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger.

Von unabhängigen Stellen kontrolliert

Unabhängige und staatlich akkreditierte Institutionen kontrollieren mindestens einmal pro Jahr die Bio-Bauernhöfe, die uns beliefern. Auch die Verarbeitungsbetriebe und Lieferanten werden jährlich geprüft, damit nur Bio draufsteht, wo Bio drin ist.

Natura-Beef und -Veal: Mit der Mutter auf der Weide

Coop hat den höchsten Anteil an Bio-Milchprodukten.

Bereits seit Anfang 80er Jahre bieten wir Fleisch von Tieren aus der sogenannten Mutterkuhhaltung an. Wie der Name sagt, wachsen diese Rinder und Kälber bei ihren Müttern auf – wie von der Natur vorgesehen.

Die Mutterkuhhaltung ist somit die natürlichste Form der Rindviehhaltung. Das Fleisch dieser Tiere ist unter Natura-Beef und Natura-Veal mit dem Gütesiegel Naturafarm bei uns erhältlich.

Natürliches Futter und viel Bewegung

Kälber (Natura-Veal) aus Mutterkuhhaltung bleiben fünf Monate bei ihrer Mutter und trinken Muttermilch. Die Rinder (Natura-Beef) leben zehn Monate bei der Mutter. Neben der Muttermilch gibt es hauptsächlich frisches Gras und Heu. Dies ist die beste Nahrung, denn so nehmen sie auf natürlichem Weg viele Proteine auf und eine Zufütterung von Soja ist nicht nötig. Die Tiere können jederzeit nach draussen gehen, entweder auf die Weide oder – im Winter und bei schlechtem Wetter – in den Laufhof.

Unsere neuesten Taten zum Thema Tierwohl

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